Private Pfelgeversicherung wird immer wichtiger

Ein Pflegeplatz kostet bis zu 3400 Euro, der Statt zahlt aber nur 1470 Euro

Seit dem 1 Juli 2008 haben wir nun die Pflegereform, doch das Geld reicht immer noch nicht. So hat die Pflegeversicherung genauso wie die Rentenversicherung mit dem demographischen Wandel zu kämpfen. So wird es im Jahr 2050 über 10 Millionen Menschen in Deutschland geben die über 80 Jahre sind.

Es kommt zwar mehr Geld in die Kassen aber es muss ja auch mehr ausgegeben werden, durch die ständig steigende Zahl an Pflegebedürftigen. So kostet ein Pflegeplatz in einem Heim heute zwischen 2400 – 3400 Euro im Monat, aber vom Staat bekommt man maximal 1470 Euro. Das macht eine Differenz von mindestens 1000 Euro im Monat. Da ist es verständlich das immer mehr alte Menschen auf staatliche Hilfen angewiesen sind.

Der Staat versucht natürlich sich das Geld von den Angehörigen zurückzuholen, aber die Beträge sind meist so hoch, dass sie kaum ein Angehöriger bewältigen kann. Wer dem Staat oder seinen Angehörigen nicht zur Last fallen möchte, schließt einfach eine private Pflegeversicherung ab.

Die günstigste Alternative ist das Pflegetagegeld, hier bekommt der Pflegebedürftige einen Betrag ausgezahlt den er für seine Zwecke verwenden kann. Die etwas teurere Alternative ist die Pflegekostenversicherung. Hier zahlt die Versicherung einen Betrag aus der bei Vertragsabschluss vereinbart wurde. Je höher dieser Betrag ausfallen soll umso höher sind natürlich auch die Beiträge. Das Geld gibt es natürlich nicht einfach so, es muss alles mit Quittungen belegt werden.