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Senioren mit Schiffsfonds über den Tisch gezogen?
In der vergangenen Zeit landeten viele Banken negativ in die Schlagzeilen mit schlechter Beratung bei Medienfonds, nun werden Vorwürfe gegen die Citibank laut, die Senioren bei Schiffsfonds suboptimal beraten haben sollen.
Mehrere ältere Anleger beklagen speziell von der Citibank bei den Kauf von Anteilen von Schiffsfonds schlecht beraten worden zu sein und wandten sich deshalb an eine für Kapitalmarktrecht spezialisierte Anwaltskanzlei. Die Anleger berichten in den Jahren 2006 und 2007 zu einer Beteiligung an einem Hamburger Schiffsfonds bewogen worden zu sein. Die Anleger wollten für ihr Kapital eine sichere Anlageform und hätten dies ihren Bankberatern auch klar gemacht. Dennoch wurde ihnen die Beteiligung an einem Schiffsfonds empfohlen, der nicht gerade für große Sicherheit steht. Die Sicherheit sei ihnen trotzdem zugesagt worden und garantierte jährliche Ausschüttungen.
Auch das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO hatte darüber in ihrer Sendung vom 15.02.2010 berichtet. Der interviewte Anleger wird von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte betreut. Den Beitrag kann man unter http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/972704/Schlechte-Bankberatung-fuer-Senioren#/beitrag/video/972704/Schlechte-Bankberatung-fuer-Senioren im Internet abrufen.
Rechtsanwalt Christian Luber, LL.M., M.A. von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte bezeichnet die Beratung der Citibank als pflichtwidrig und sagte aus: “Das Kriterium der sicheren Anlage ist bei dem fraglichen Schiffsfonds wohl nicht erfüllt. Zum einen besteht bereits laut Prospekt das Risiko des Totalverlustes der Beteiligung, …
Social Web im Altersheim
Das Alten- und Pflegeheim St. Elisbeth in Netphen und die Universität Siegen arbeiten seit neuestem zusammen. Die Uni unterstützt das Heim moderne Technologien den Senioren nahe zu bringen, so wird speziell auf das sogenannte Social Networking mit Twitter und Facebook eingegangen. Es soll getestet werden, wie die Älteren mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten zurecht kommen und diese annehmen.
Heimleiter Stephan Berres erklärte zu dem Projekt: “Wir haben beim Institut für Medienforschung angefragt und um Unterstützung gebeten, weil wir unseren Bewohnern als modernes Heim auch moderne Technik anbieten wollen”. Im Heim wird ein Großbild-Monitor zur Darstellung der verschiedensten digitaler Inhalte installiert.
Das Display soll nun mit interessanten und dem Alter der Heimbewohner angemessenen Inhalt gefüllt werden. Hierzu wollen die Siegener Forscher Claudia Müller und Dr. Helmut Hauptmeier herausfinden was von Interesse für die Senioren ist. Sie führen vor Ort intensive Gespräche über den Alltag der Hausbewohner und beobachten deren Verhaltensweisen. Natürlich werden die Senioren beim Surfen im Web 2.0 durch die Wissenschaftler begleitet.
Neue Senioren Handys kommen in Laufe des Jahres
Emporia Telecom hat auf der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zwei neue Senioren Handys vorgestellt. Die Modelle heißen emporia Elegance mit einem Schwerpunkt auf abgerundetes Design und emporia Solid, das wasser- und stoßfest ist und sich somit für den Outdoorbetrieb gut eignet.
Die Handys zeichnen sich auch durch große Tasten, einfache Menüstruktur und laute Lautsprecher aus. Die Farb-Displays haben Großanzeigen basierend auf der OLED-Technik. In die Dualband Handys sind auch eine Taschenlampe und ein Wecker integriert. Das Telefonbuch und das SMS-Menü lassen sich über separate Zusatztasten direkt aufrufen. Das emporia Solid hat auch die Bluetooth Funktion, damit können kabellose Headsets benutzt werden.
Am Ende des zweiten Quartals diesen Jahres wird das Handy für circa 200 Euro zu haben sein. Gegen Ende des Jahres wird das Premium Modell im Handel erscheinen. Das Elegance hat auch eine eigene Notruftaste auf der Rückseite und Solarzellen zur Verlängerung der Akkulebenszeit. Der Preis ist noch offen.
Lebensmittel bald frei Haus für Senioren?
Der diesjährige Winter in Deutschland hat es in sich, Dauer Eis und jede Menge Schnee machen den Gang nach draußen häufig zum Risiko. Vor allem für Senioren ist das besonders gefährlich. Der Weg zum Einkaufen erhält für die älteren Menschen schon fast den Charakter einer Mutprobe.
Durch Sozialverbände wird deswegen eine kostenlose Auslieferung von Lebensmittel für Senioren gefordert. Der Präsident des Sozialverbands Deutschland Adolf Bauer in einem Interview: „Ältere und behinderte Menschen leiden unter dem strengen Winter. Vereiste Gehwege und öffentliche Plätze schneiden die Betroffenen nicht nur vom gesellschaftlichen Leben ab, für viele von ihnen ist vor allem der tägliche Einkauf von Lebensmitteln unmöglich geworden.” Es sei „erforderlich, dass sich der Lebensmittelhandel flexibel zeigt und in Notfällen einen kostenlosen Lieferservice anbietet.” Denn: „Die Händler könnten sich dadurch mit ihren langjährigen Kunden solidarisch erklären.“
Auch andere Sozialexperten fordern ähnliches und sehen in einem solchen Service auch eine Chance für Einzelhändler Stammkunden einerseits besser an sie zu binden, anderseits auch den treuen Kunden etwas zurück zu geben. Ein weiterer Ansatz ist die Hilfe unter Nachbarn bzw. von der Familie um die schwierigen Wetterbedingungen für die Senioren unfallfrei zu bewältigen.
Investieren in ein Pflegeheim als Geldanlage
In der oberbayrischen Gemeinde Moosach entsteht unter dem Motto “Von Bürgern – für Bürger” in diesem Jahr ein neues und innovatives Modell zur privaten Kapitalanlage. Eine niederbayrische Firmengruppe will auf einem Grundstück ein Pflegeheim mit Platz für 102 Personen bauen. Der örtliche Bezirksausschuss stimmte dem Modell bereits zu, nun ist nur noch die Baugenehmigung ausstehend. Der Investor geht aber davon aus, die Genehmigung noch im Laufe des Frühjahrs zu erhalten. Danach ist der sofortige Baubeginn geplant, die Einweihung soll im Mai 2011 erfolgen.
Private Anleger können einzelne Appartements des Heimes und Gemeinschaftsräume erwerben. Die Anleger können dann die Pflegeeinheiten verpachten. Die Verpachtung erfolgt langfristig an eine Betreibergesellschaft. Mindestdauer sind 20 Jahre. Die Gesellschaft vermietet die Appartements an pflegebedürftige Personen. Eine Eigennutzung ist also nicht möglich.
Das Gebäude ist vierstöckig, im Erdgeschoss entstehen auch vier Geschäfte damit die Bewohner kurze Wege zur Selbstversorgung haben. Für das gesamte Projekt wird eine Investitionssumme von 14,5 Millionen Euro veranschlagt.
Kurse für Senioren im Umgang mit Handys
Viele ältere Menschen haben immer noch Probleme bei der Nutzung von Mobiltelefonen, obwohl es nahezu keinen Haushalt mehr ohne Handys gibt. In einigen Städten werden darum Kurse für Senioren im Umgang mit Handys angeboten. Hier können sie den grundlegenden Umgang mit ihrem Mobiltelefon lernen und erhalten Tipps zur optimalen Handhabung.
Die Kursleiter achten dabei vor allem die Berührungsängste der Senioren in Bezug auf Handys abzubauen und ihnen im weiteren auch die Grundlagen zu vermitteln – dazu zählen Funktionen wie die Menüsteuerung, empfangen und schreiben von Kurznachrichten, aber auch die Bedienung des Handys im Notfall sind Bestandteil der Seminare.
Senioren sollen auf diese Weise einen unverkrampften Umgang mit der für sie wenig vertrauten Technologie lernen. Diese Kurse sind meist nicht teuer und kosten oft nicht mehr als fünf Euro. Termine für solche Veranstaltungen lassen sich normalerweise in der örtlichen Presse oder im Internet finden.
Folterkammer für Senioren in Mönchengladbacher Altenheim
In einem Mönchengladbacher Altenheim können sich Senioren seit Mitte Dezember in dem neu erstellten Fitnessraum fit halten. Offizielle Eröffnung war am 03.02.2010. Die Heimbewohner können in dem ehemaligen Raucherraum der Mitarbeiter nun an acht neuen Fitnessgeräten trainieren. Bei den Senioren sind die Geräte sehr gut angenommen worden.
Die Besonderheit bei den Geräten ist, dass diese hydraulisch funktionieren und Rehageräten entsprechen. Schließlich sollen die Geräte ja den Senioren gerecht werden, so die verantwortliche Diplomsportlehrerin Marina Logvin. Frau Logvin erstellt auch mit jedem einzelnen einen individuell passenden und professionellen Trainingsplan. Sie ist Ansprechpartnerin in allen Fragen zum Training und betreut die Heimbewohner bei ihren sportlichen Aktivitäten.
Diejenigen Heimbewohner die seit Eröffnung regelmäßig trainieren, können auch schon von ersten Erfolgen berichten. So kann eine Bewohnerin, die bislang an den Rollstuhl gefesselt war, schon erste Geherfolge vorweisen und das mit lediglich 30 Minuten Zirkeltraining an 3 Tagen in der Woche.
Barrierefreies Reisen
Auf der dieses Wochenende stattfindenden Tourismus und Freizeitmesse in Rheinberg wird das Thema “Barrierefreies Reisen” eine Neuheit sein. Unter dem Begriff verbergen sich spezielle Reiseangebote für Senioren und Behinderte. Barrierefreiheit ist bislang vor allem in anderen Bereichen, z.B. Internet, in Erscheinung getreten. Darunter wird ein Qualitätsmerkmal verstanden bei dem besonders auf gesundheitliche Handicaps von Menschen eingegangen wird und versucht wird diesem Personenkreis entgegen zu kommen.
Da die Gesellschaftsgruppe der Senioren und Älteren immer größer wird, wurde es auch Zeit dieser Gruppe nun auch im Tourismusbereich besonders entgegen zu kommen. Auch Personen mit Einschränkungen haben ein Anrecht darauf, die erholsamen Tage in der Fremde auch wirklich genießen zu dürfen. Die Tourismuswirtschaft scheint nun dies auch erkannt zu haben.
Auf der Messe wird das Projekt von Dirk Janczewski um dem Veranstalter Niederrhein-Werbung in Zusammenarbeit mit barrier-free-tourism.eu vorgestellt. Es soll damit auch Ausstellern eine spezielle Plattform geboten werden, um ihre Angebote zu präsentieren. Das Messegelände selbst ist natürlich auch barrierefrei.
Probefahrt von Treppenlift empfohlen
Die Zeitschrift Ökotest empfiehlt Senioren vor dem Kauf eines Treppenliftes eine Probefahrt. Große Hersteller würden diese Möglichkeit anbieten oder Adressen nennen können, wo dies möglich sei.
Grundsätzlich ist wichtig, sich erstmal über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden und mit seinem Arzt über die Folgen seiner Beeinträchtigung zu unterhalten. Der Treppenlift sollte zu den eigenen individuellen körperlichen Einschränkungen passen. Im Nachhinein nach zurüsten ist sehr teuer und auch lästig. Technologisch seien aber die Lifte der großen Anbieter ausgereift. Schwierigkeiten entstehen meist nur dann, wann schlampig montiert werde. Wenn beispielsweise die Kurven falsch vermessen werden.
Die Zeitschrift empfiehlt außerdem, die Verfügbarkeit eines Notdienstes zu prüfen. Das sollte in auch in den Kauf- und Wartungsvertrag garantieren werden. Ferner sollte darin die Einhaltung sämtlicher baurechtlicher Vorschriften garantiert werden und die notwendigen Prüfungen und Zulassungen eingeholt werden. Die Vorschriften sind von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich.
Fit im Alter dank Spielekonsolen!
In einer Studie des Diakonischen Werks Bayern und der Uniklinik Erlangen wurde festgestellt, dass Senioren dank regelmäßigen Trainings mit Spielkonsolen ihre geistige und körperliche Fitness schulen können. Im fränkischen Hof wurden drei Monate lang Bewohner von Altenheimen begleitet, dabei trainierten sie regelmäßig Tennis, Dart und Bowling an einer Spielkonsole. Erstaunlicherweise verbesserten sich dabei Fähigkeiten wie Wahrnehmung und Erinnerung.
Was viele Eltern schier in die Verzweiflung mit ihren Sprösslingen treibt, indem diese sich stundenlang scheinbar sinnlos in virtuellen Welten bewegen, scheint nun doch auch etwas positives zu haben. Wer hätte das gedacht. Spielen Oma und Opa in Zukunft gemeinsam mit den Enkeln nur noch mit den Konsolen? Ein mögliches Szenario scheint dies nun jedenfalls zu sein.
Warum dieses Ergebnis zustande gekommen ist, sehen die Wissenschaftler in den Besonderheiten des Spielgeräts. Die Steuerungsfunktionen der Spiele werden nicht nur mit einem Finger ausgeführt, sondern mit dem ganzen Körper. So werden beim Tennis virtuelle Bälle gespielt oder beim Bowling imaginäre Kugeln zu einem Strike verwandelt. Dadurch werden Koordination und der Bewegungsapparat geschult.