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PostHeaderIcon Keine Zweitwohnungssteuer für Heimunterbringung

Muss ein Mensch aus gesundheitlichen Gründen in ein Pflegeheim umziehen, wird für seine bisherige Wohnung, ob Mietwohnung oder Zweitwohnung, keine Zweitsteuer fällig, so entschied es das Verwaltungsgericht Gießen in einem Urteil. Nach Ansicht der Richter ist dies in jedem Fall dann so, wenn der Betroffene gezwungen ist, in einem Pflegeheim zu wohnen und seine bisherige Wohnsituation nur eine bescheidene Lebensführung erlaubt (Az.: 8 K 48/10).

Mit diesem Urteil gab das Verwaltungsgericht Gießen einer Klage einer älteren Frau statt. Sie hatte Klage dagegen eingereicht, dass sie nach einem Umzug in das Pflegeheim, eine Zweitwohnungssteuer für ihr bisher bewohntes 25 Quadratmeter großes Appartement bezahlen sollte. Das Appartement wollte sie weder verkaufen noch vermieten. Nach Ansicht der alten Dame sei sie nicht aus freiem Willen in das Pflegeheim gezogen, sondern aufgrund eines Schlaganfalls, den sie erlitten habe.

Diese Argumentation überzeugte das Verwaltungsgericht und so wird in diesem Fall keine Zweitwohnungssteuer fällig. Ursprünglich wurde diese besondere Steuer erhoben, weil der Gesetzgeber unterstellen darf, dass eine Person, die eine zweite Wohnung besitzt, finanziell auch gut gestellt ist. Nach dem Gebot der Steuergerechtigkeit ist eine Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gegeben. Die Sachlage sei in diesem Fall aber anders, erklärten die Richter. Auf der einen Seite sei der Aufenthalt im Pflegeheim nicht freiwillig und auf der anderen Seite lässt die Größe der angeblichen Zweitwohnung darauf schließen, das hier nur  bescheidene Lebensverhältnisse vorliegen.

PostHeaderIcon Haftungsfragen im Pflegeheim

Wenn ein pflegebedürftiger Menschen in einen Pflegeheim stürzt, so muss die Einrichtung nicht dafür haften. So entschied es jetzt das Landgericht in Coburg (Aktenzeichen: 11 O 660/09).

Das Gericht stellte im verhandelten Fall aber auch fest, dass das Pflegeheim dazu verpflichtet ist, die körperliche Unversehrtheit der ihm anvertrauten Bewohner zu gewährleisten. Berücksichtigung müssen dabei nach Ansicht des Landgerichts Coburg die Würde, die Interessen und die Bedürfnisse der Bewohner finden. Durch die Entscheidung des Gerichts wurde die Klage einer Krankenkasse gegen ein Pflegeheim abgewiesen. Die Krankenkasse wollte vom Pflegeheim die Behandlungskosten in Höhe von 8.000 Euro ersetzt haben. Ein bei ihr versicherter Heimbewohner war beim Wechsel der Inkontinenzeinlage gestürzt. Die Klage stützte die Krankenkasse darauf, dass ihrer Meinung nach die Pflegekraft Maßnahmen hätte treffen müssen, durch die Stürze vermieden werden können. Das Pflegeheim hingegen bekräftigte, dass die Inkontinenzversorgung des Mannes sei seinem eigenen Wunsch entsprechend und wie in Absprache mit dem betreuenden Urologen aus München, immer auf die gleiche Art und Weise vorgenommen worden. Bislang habe dieses Vorgehen auch ohne Zwischenfälle längere Zeit einwandfrei funktioniert.

Die Klage der Krankenkasse wurde vom Gericht zurückgewiesen und damit begründet, dass sich die Pflicht des Pflegeheims zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Bewohner, sich auf die üblichen Maßnahmen beschränken. Der Mann musste zudem bis zum Zeitpunkt des Unfalls beim Gehen oder Stehen nicht gestützt werden. Daraus ergaben sich nach Ansicht des Gerichts auch keine Notwendigkeiten für das Personal, weitere Sicherungsmaßnahmen zu treffen.

PostHeaderIcon Pflegeheim-Benotung auf dem Prüfstand

Laut dem Magazin “Spiegel” gibt es derzeit eine scharfe Kritik an der Pflegeheim-Benotung in Deutschland. Durch die gesetzlichen Krankenkassen werden in Deutschland Pflegeheime immer wieder neu benotet. Dabei fallen die Benotungen in den meisten Fällen sehr gut aus, es gibt sogar zahlreiche Heime, die mit Bestnoten bewertet werden. Neusten Kontrollen zufolge bekamen mehr als 50 Prozent der untersuchten Heime die Note „sehr gut“.

Doch die Realität sieht ganz anders aus, denn immer wieder werden Missstände in Pflegeheimen bekannt. Daher wird das System der Pflegeheim-Benotung kritisiert. Fakt ist, dass bei derartigen Prüfungen durch die gesetzlichen Krankenkassen mehrere Bereiche in einem Pflegeheim untersucht werden. Jeder dieser Bereiche bekommt eine Benotung, sodass sich später ein Durchschnittswert ergibt. So werden Missstände einfach unter den Teppich gekehrt, denn weist ein Pflegeheim in bestimmten Bereich Mängel auf, ist in anderen Bereichen aber vorbildlich, gleicht sich dies aus und gibt keine Auskunft darüber, wie es wirklich aussieht.

Ferner werden bei solchen Untersuchungen auch die Bewohner über ihre Zufriedenheit befragt. Nach neusten Veröffentlichungen der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland gaben 95 Prozent der Heimbewohner an, dass sie mit ihrer Einrichtung sehr zufrieden sind und vergaben ein „sehr gut“. Kritiker vermuten allerdings, dass hinter dieser Entscheidung die Angst der Bewohner steckt, es noch schwerer im Heim zu haben, wie es eh schon ist.

Inzwischen hat das Bundeskabinett wegen der zweifelhaften Methoden des Bewertungssystems beschlossen, es zu reformieren.

PostHeaderIcon Hilfe bei der Suche nach einem Seniorenheim

Die Suche nach einem passenden Seniorenheim oder Pflegeheim im Internet kann einem schnell frustieren. Viele unübersichtliche Angebote und die Leistungen sind bei allen Einrichtungen identisch. Jedes Seniorenheim, Altenheim und Pflegeheim wirbt auf den eigenen Internetseiten mit den besten Leistungen und bester Pflege – aber wo sind die Unterschiede?

Eine weitere Schwierigkeit ist es, eine passende Einrichtung in der richtigen Region zu finden. Nicht selten bekommt ein Suchender bei einer Suchanfrage nach “Pflegeheim Göttingen” Ergebnisse für “Seniorenheime in Hannover”. Egal also ob Magdeburg, Berlin, Köln oder Dresden sollten doch nur die passenden Ergebnisse angezeigt werden. Hier haben wir aber ein Grundproblem bei der Suche nach Pflegeheimen im Internet identifiziert. Die Suche kann nur selten gezielt durchgeführt werden.

Sicherlich gibt es Verzeichnisse (so auch bei uns: Pflegeheim Verzeichnis) nach Postleitzahlen oder Bundesland aber hier ist es dann wieder mühsam alle Einrichtungen miteinander zu vergleichen.

Ein neuer kostenloser Service erleichtert nun diese Arbeit: Die Pflegeheim Suche. Über ein einfaches Formular kann der Suchende seine Eckdaten eingeben und bekommt dann über eine persönliche Beratung von einer Fachperson die passenden Einrichtungen genannt. Hier können auch gleich im Freitext individuelle Wünsche eingegeben werden.
Probieren Sie es aus:
>> zum Pflegeheim Suche Formular

PostHeaderIcon Neue Wege in der häuslichen Altenpflege

Nur wenige Senioren gehen gerne und freiwillig in eine Pflegeheim. Es ist nicht nur das „Abstellgleis“ auf das sie nicht gestellt werden wollen, es sind vor allem auch die hohen Kosten. Viele Familien können es sich schlichtweg nicht leisten, ihre Angehörigen in einem adäquaten Pflegeheim unterzubringen. Auf der anderen Seite gestaltet sich auch die häusliche Pflege nicht gerade einfach. Nicht nur das jemand aus der Familie viel Zeit dafür aufbringen muss. Oftmals sind Wohnungen und Häuser baulich gar nicht dafür geeignet, einen kranken Menschen angemessen zu pflegen.

Eine neue Idee aus den USA könnte Abhilfe bringen und die häusliche Pflege um einiges erleichtern. Ein amerikanischer Pfarrer hat das sog. „MEDCottage“ erfunden. Hierbei handelt es sich um einen Schuppen, der im Garten aufgestellt werden kann, der aber mit allem ausgestattet ist, was für die häusliche Pflege von Bedeutung ist. Auch wenn viele Kritiker gegen diesen „Rentner-Schuppen“ Sturm laufen, ist die Idee für viele Familien sicherlich eine perfekte Lösung.

Das „MEDCottage“ ist eine Hight-Tech-Hütte, die von außen wie eine herkömmliche Gartenhütte aussieht. Die Besonderheiten liegen im Detail, denn es gibt z.B. einen kameraüberwachten Fußboden, ein Bad, eine Kochgelegenheit und ein spezielles Pflegebett. Daneben sind verschiedene medizinische Einbauten vorgesehen, die vom Blutdruckmessgerät bis hin zu einer Tablettenbox reichen. Letztere sagt genau an, wann es Zeit für eine Einnahme der Tabletten ist. Das gesamte Haus ist ebenerdig gebaut, es gibt einen Lift, ein behindertengerechtes Bad und eine Klimaanlage, die die Luft filtert, sodass Infektionskrankheiten vermieden werden können. In den USA kostet eine solche Hütte bis zu 57.000 Euro oder kann ab ca. 1100 Euro gemietet werden. Das ist nicht nur in den USA wesentlich günstiger als die Unterbringung in einem Pflegeheim, sondern auch bei uns in Deutschland.

PostHeaderIcon Persönliche Beratung bei der Suche einer Pflegeeinrichtung

Bei der Suche nach einer Pflegeeinrichtung ist das Internet eine große Hilfe. Meistens sind es ja Angehörige die sich auf die Suche nach den ganz unterschiedlichen Angeboten machen. Die Eingabe der Suchbegriffe in den Google-Suchschlitz bringt unzählige Ergebnisse zum Vorschein. Die Informationsplattformen zu diesem Thema werden täglich mehr und somit wird es auch immer schwieriger die richtigen Informationen zu finden.

Auch unsere Seite hat mit einem einfachen Verzeichnis von Altenheimen und Pflegeheimen begonnen. Die Einrichtungen sind hier nach Postleitzahl oder einfach nach Städtenamen wie München oder Hannover sortiert. Oft fehlte es bei den Einträgen an genau den Informationen die zur Auswahl der passenden Einrichtung geführt hätte. Es zeigt sich hier wieder, dass eine effektive Suche nur mit der Hilfe einer Fachperson möglich ist.

Anstatt also nun “blind” durch das Internet zu surfen und unzählige Einrichtungen durchzutelefonieren, können Interessierte nun ganz bequem die eigenen Anforderungen über eine Anfrage formulieren: Anfrageformular

Nach dem Absenden werden die Informationen an einen Fachbearbeiter geschickt, der dann ganz persönlich die Anforderungen bespricht und direkt passende Empfehlungen ausspricht. Dieser Service wird in der Zusammenarbeit mit der Pflegehilfe GmbH komplett unverbindlich und kostenlos angeboten. Probieren Sie es einfach aus:

>>> zum Anfrageformular

PostHeaderIcon Das eigene Haus seniorengerecht umbauen

Viele Menschen bauen sich meist in jungen Jahren ein Haus. Oft ist das Gründen einer Familie der ausschlaggebende Faktor aus einer Mietwohnung in ein Eigenheim zu ziehen. Die Planungen für das neue Heim zielen natürlich voll und ganz auf die familiären Bedürfnisse. Die Kinderzimmer, ein Bad mit Badewanne, eine Terrasse… doch mit den Jahren ändern sich die Anforderungen. In vielen Familien sind die Kinder schon aus dem Haus ausgezogen, sodass die Eltern nun in dem Haus alleine wohnen oder sogar ein Partner nach Trennung oder Tod des Lebensgefährten das Haus ganz alleine bewohnt.

Nun kommen bei dem Eigenheim ganz andere Dinge in den Fokus, die zum Zeitpunkt der Planung und des Baus gar nicht bedacht wurden. So sind auf einmal die drei Treppen zur Haustür oder auf die Terasse nur noch schwerlich zu schaffen oder das Einsteigen in die Badewanne fällt sehr schwer.

Bauherren aus der heutigen Zeit gehen mit dem Thema älterwerden und dem seniorengerechten Wohnen viel offener um. Wer heute ein Haus plant, der achtet vielleicht schon bei der Badplanung darauf auch eine ebenerdige Dusche vorzusehen. Ältere Häuser müssen in der Regel den Anforderungen an Senioren angepasst, sprich umgebaut werden.

Treppen rings um das Haus können leicht und kostengünstig durch Rampen ergänzt oder ersetzt werden. Dann ist kein Treppensteigen mehr notwendig und das Haus kann sogar mit einem Rollstuhl leicht betreten werden. Im inneren des Hauses ist es schwieriger: Wenn der Aufstieg in ein Obergeschoss immer schwerer fällt, dann hilft der Einbau von einem Treppenlift. Der Bewohner muss so nicht mehr die Treppen steigen, sondern kann mit dem Treppenlift in die nächste Etage kommen.

Bei dem Einbau eines Treppenliftes (fachlich korrekt ist hier der Begriff “Treppenschrägaufzug”) ist darauf zu achten, dass das gewählte Modell zu den Anforderungen passt. Faktoren sind der vorhandene Platz, die Art (z.B. ein Lift mit Sitz oder einer Plattform für den Rollstuhl) und natürlich Qualität und Kosten. Bei allen Umbaumaßnahmen ist es ratsam Finanzierungsmöglichkeiten zu vergleichen und mögliche Zuschüsse von Pflege- und Krankenkassen zu prüfen. Hier kann oft viel Geld gespart werden. Die Qualität ist aber immer zu beachten – keinem hilft ein Umbau / Einbau, der sich später als nicht praktikabel erweist.

Der Umbau eines Hauses kann von jedem Meisterbetrieb (Sanitär, Maurer…) sowie von Architekten begleitet werden.

PostHeaderIcon Senioren mögen es warm

Oft ist zu beobachten, dass in den Wohnzimmern von Senioren eine hohe Zimmertemperatur eingestellt ist. Oft sind 23 Grad Celsius auf dem Zimmerthermostat abzulesen. Gegen ein warmes Wohnzimmer ist nichts einzuwenden, denn so fühlt man sich wohler. Leider schlägt sich jeder Grad mehr negativ auf die Heizkostenrechnung nieder.

Egal ob mit Öl, Strom oder Gas geheizt wird kann durch das Absenken der Zimmertemperatur um einen Grad die Heizkostenrechnung um 6% gesenkt werden. Das ist mal richtig Geld. Wer also im Wohnzimmer nur noch 20 Grad einstellt und in anderen Zimmern wie das Schlafzimmer sogar nur 19 Grad kann sich über eine kräftige Rückzahlum bei der nächsten Abrechnung freuen.

Bei der Gelegenheit sollte dann auch der Tarif geprüft werden. Die kostenlosen Vergleichsrechner für Strom und Gas sind in wenigen Minuten ausgefüllt und zeigen eine Liste der günstigsten Anbieter auf einem Schlag. Bei der Auswahl sollte aber nicht nur auf den Preis geachtet werden. Auch der ökologische Anteil sollte beachtet werden. Bei Strom kann hier z.B. ausgewählt werden ob dieser aus regenerativen Quellen (z.B. Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie) stammt.

PostHeaderIcon Senioren brauchen weniger Schlaf

Mit zunehmendem Alter braucht der Mensch weniger Schlaf. Ältere Menschen über 65 Jahre haben im Schnitt eine dreiviertel Stunde weniger Schlaf als Jüngere. Auch ist ihr Schlaf laut einer neuen Studie weniger tief ist, dennoch fühlen sie sich die Senioren am Tage nicht müde.

In einer Studie wurden 110 gesunde Menschen aus unterschiedlichen Altersschichten untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass Senioren pro Nacht etwa 390 Minuten schlaften. Im Vergleich zu Erwachsenen mittleren Alters schlafen sie 20 Minuten weniger. Junge Erwachsene benötigt im Vergleich zu dieser Gruppe 23 Minuten mehr Schlaf.

Erstaunlich ist dabei, dass die älteren Menschen nicht nur weniger lang und tief schlafen, sondern auch ausgeschlafener sind. In einem Versuch in einem dunklen Raum, nickten die jungen Teilnehmer nach etwa 9 Minuten ein, die Älteren erst nach 14 Minuten.

PostHeaderIcon Rechtsschutzversicherung speziell für Senioren

Ab dem ersten März diesen Jahres bietet die IDEAL Versicherung eine vollkommen neue Rechtsschutzversicherung an. Die Versicherung ist speziell auf die Bedürfnisse von Senioren angepasst und das zu überaus günstigen Konditionen. Eine Privat- und Wohnungsrechtsschutzversicherung ist für 85,80 Euro pro Jahr erhältlich. Dies umfasst aber lediglich ein Grundpaket.

In der Privatrechtsschutzversicherung wird zwar eine Sicherheit für Sstreitigkeiten aus ehemaligen Arbeitsverhältnissen oder in Zusammenhang mit geringfügigen Beschäftigungen geboten. Wer jedoch noch arbeitet und einen vollständige Berufsrechtsschutz benötigen, haben die Wahl, dies als Zusatzbaustein hinzuzufügen. Selbiges beim Verkehrsrechtsschutz.

Ausserdem kann man die Höhe der Selbstbeteiligung zwischen 150 und 250 Euro wählen, unabhängig von der Selbstbeteilung umfasst der Rechtsschutz eine unbegrenzte Deckungssumme. Auch Reisende sind bis zu 3 Monate im Ausland und bis zu 100.000 Euro versichert. Die Versicherung hilft auch bei der Anwaltssuche mit Deutschkenntnissen und bezahlt für Übersetzungen. Wer nicht mehr so mobil ist, bei dem trägt IDEAL auch die Fahrtkosten des Anwalts für die Anreise ins Krankenhaus oder Pflegeheim.