Archiv für die Kategorie „Krankheitsbilder“

PostHeaderIcon Morbus Parkinson

Morbus Parkinson muss, ähnlich wie Alzheimer, wegen eines einzigen, markanten Symptoms stets für schlechte Witze herhalten. Bei Alzheimer ist es die Vergesslichkeit, bei Parkinson das unkontrollierte Schütteln. Jeder weiß: Parkinson ist die Krankheit mit den Zuckungen. Aber was genau dahinter steckt, wissen die wenigsten. Diesen Beitrag weiterlesen »

PostHeaderIcon Diabetis – Volkskrankheit Nr. 1

Charakteristisch für Diabetes mellitus, im Volksmund Zuckerkrankheit genannt, ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel. Das heißt, der Zucker aus der Nahrung kann nicht in die Körperzellen gelangen und in Energie umgewandelt werden. Das liegt an einem Hormon namens Insulin: Entweder die Bauchspeicheldrüse produziert zuwenig davon, oder die Körperzellen sind resistent dagegen. Im Wesentlichen gibt es zwei Formen des Leidens: den Diabetes Typ 1 und den Diabetes Typ 2. Heute ist es möglich, mit Diabetes gut zu leben und damit alt zu werden. Trotzdem ist die Krankheit nicht harmlos, denn Stoffwechselentgleisungen können zu Spätschäden führen. Diesen Beitrag weiterlesen »

PostHeaderIcon Dekubitus, Was ist das eigentlich?

Der Begriff Dekubitus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet eigentlich nichts anderes als Wundliegen. Dekubitus ist das Druckgeschwür, das durch ständiges Liegen und Druck auf besonders belastenden Körperstellen entsteht. Erste Anzeichen für einen Dekubitus sind Rötung der Haut, die selbst nach Entlastung der belastenden Stellen nicht verschwindet. Wenn nicht sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden, kann es zur Blasenbildung bis hin zu Gewebeverletzungen kommen. Diesen Beitrag weiterlesen »

PostHeaderIcon Alzheimer/ Demenz was ist das genau? Wie ist ihr Krankheitsverlauf?

Demenz ist der Oberbegriff für Krankheitsbilder, die es einem unmöglich machen alleine durch den Alltag zu kommen.Welche da wären: denken, orientieren, erinnern und das Verknüpfen von Denkinhalten. Die am häufigsten verbreitesten Demenzformen Sind:

Alzheimer-Demenz, die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick und Frontotemporale Demenz aber es gibt noch einige weitere.

Warnzeichen:

  • er stellt immer wieder die gleiche Frage
  • er wird immer wieder die gleiche kuze Geschichte erzählen
  • er wird mit Dingen nicht mehr klar kommen die für uns alltäglich sind wie anziehen, Schuhe zubingen, Fernseher bedienen
  • er hat den sicheren Umgang mit dem finanziellen verloren
  • er legt Gegenstände an ungewöhnliche Orte ab, erinnert sich nicht mehr daran und verdächtigt andere Personen sie versteckt oder gestohlen zu haben
  • er geht der Köperpflege nicht mehr ausreichend nach, wird dieses aber bestreiten, er beantwortet Fragen in dem er die Fragen wiederholt die ihm gestellt werden.

Krankheitsstadien

Prä-Demenz Stadium

Acht Jahre bevor Demenz sicher nachgewiesen werden kann, kann es zu ersten Anzeichen kommen. Wie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis. Es kann jetzt auch schon zu leichten Einschränkungen des Sprachverhaltens kommen.

Früh- und Mittelstadium

Es tretten Defizite beim Lernen und bei der Gedächtnisleistung auf. Das Langzeitgedächtnis arbeitet in der Regel noch gut bis sehr gut. Also früher erlebtes ist immer noch abrufbar. Das Lern und Kurzzeitgedächtnis sind am Stärksten betroffen. Das Sprachvermögen in diesem Stdium ist ist schon etwas eingeschränkt, welches er durch sein vermindertes Vokabular äußert. Aber er sollte noch in der Lage sein, sich auf seine Weise zu äußern und mitzuteilen. Die Feinmotorik ist aber schon eingeschränkt, was man zum Beispiel sehr gut beim schreiben und malen beobachten kann. Vom ersten zum zweiten Stadium kann er seinen Alltag noch selbst meistern aber bei komplexen Aufgaben benötigt er bereits Unterstüzung.

Fortgeschrittene Demenz

In diesem Stadium verlernt er alle erlernten Fähigkeiten und erkennt auch keine Personen mehr die ihm im früheren Leben nahe standen. Er neigt nun auch zu Wutausbrüchen selbst wenn er im früherem Leben ein sehr friedfoler Mensch war. Die Muskulatur baut kontinuierlich ab, was auch wieder zur weiteren Einbüßung der Sprache führ. Es kommt nun auch zu Inkontinenz(er bemerkt nicht wenn es Zeit wird die Toilette aufzusuchen). Die Mobilität nimmt weiter ab bis hin zur Bettlägeirgkeit. Sie brauchen jetzt bei den einfachsten Aufgaben Unterstüzung. Die Krankheit schreitet bis zum Tot voran und endet meist mit einem Herzinfakt oder einer Lungenentzündung.

Prognose

Nachdem die Diagnose Alzheimer gestellt wurde beträgt die Lebenserwartung in etwa sieben bis zehn Jahre, wobei es auch Fälle gibt in denen das Endstadium bereits nach vier bis fünf Jahren erreicht ist. Auf der anderen Seite gibt es Patienten, die noch 21 Jahre gelebt haben.