Archiv für die Kategorie „Krankheitsbilder“
Harn- und Stuhlinkontinenz – ein Schicksal von dem viele betroffen sind
Harn- und Stuhlinkontinenz, meist umgangssprachlich nur als Inkontinenz bezeichnet, ist auf der einen Seite ein medizinisches Problem, auf der anderen Seite aber auch eine ungeheuer hohe seelische Belastung für die Betroffenen. Sehr viele Personen, die an Inkontinenz erkrankt sind, leiden unter Depressionen und ziehen sich immer mehr zurück. Eine soziale Isolation ist nicht selten. Zudem ist diese Erkrankung einer der häufigsten Gründe, warum ältere Menschen in ein Pflegeheim gegeben werden. Auch für die Angehörigen ist die Inkontinenz alles andere als eine leichte Situation.
Wer an einer Inkontinenz leidet, der kann Urin und/oder Stuhlgang nicht kontrolliert zurückhalten. In Deutschland sind derzeit rund sieben Millionen Menschen betroffen, von denen ein Großteil weiblich und zwischen 20 und 75 Jahre alt ist. Die Ursachen für beide Inkontinenzarten sind unterschiedlich. Inkontinenz kann eine Folge von anderen Krankheiten sein, kann in einer Fehlbildung begründet sein oder durch eine Verletzung hervorgerufen werden.
Aber nicht nur dass die Inkontinenz selbst schon ein großes körperliches wie seelisches Problem darstellt. Es sind auch Folgerkrankungen damit verbunden, die vor allem bei älteren Betroffenen auftreten. Je älter die Haut wird, desto weniger ist sie in der Lage, sich selbst zu regenerieren. In der Folge kommt es zu Druckgeschwüren, in Fachkreisen Dekubitus genannt, die behandelt werden ,müssen. Auch dies ist in der häuslichen Pflege nicht einfach und mit einer der Gründe, warum eine Unterbringung in einem Pflegeheim meist die bessere Alternative ist. Betroffenen kann durch eine fachgerechte Behandlung insoweit geholfen werden, dass die Begleiterscheinungen behandelt und gemildert werden. Ferner gibt es zahlreiche Hygieneartikel, durch die bei einer leichten Inkontinenz der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gar nichts mehr im Wege steht.
Leben mit Diabetis
Die Volkskrankheit Diabetis hat in der Häufigkeit die Herz – Kreislauferkrankungen überholt. Acht Millionen sicher diagnostizierte Diabetiker in Deutschland zeugen davon. Experten schätzen die Dunkelziffer, also der Patienten, bei denen die Krankheit noch nicht diagnostiziert wurde wesentlich höher ein. Dabei ist es für die Patienten von vitaler Wichtigkeit, Details über die Krankheit oder ihre Vorstufen zu kennen, um rechtzeitig regulierend eingreifen zu können.
Zunächst ist es wichtig, die Symptome deuten zu können, damit man weiß, ob es Sinn macht, den Blutzuckerspiegel überprüfen zu lassen. Das wichtigste Symptom ist der übermäßige Durst oder das übermäßige Wasserlassen. Ein weiteres wichtiges Symptom kann eine plötzliche und unerklärlich Gewichtsreduktion und auch ein gestörtes Immunsystem sein. Im schlimmsten Fall fällt der Patient in ein diabetisches Koma, welches mit Übelkeit und Erbrechen beginnt, in Bewusstlosigkeit übergeht und bei einer Nichtbehandlung mit dem Tod enden kann. Das größte Risiko einer Diabetiserkrankung ist aber, dass sie schleichend beginnt, so dass der Patient die Veränderung wohlmöglch nicht wahrnimmt.
Die Diabetiserkrankung unterscheidet sich in 2 Typen: Diabetis Mellitus Typ II ist eine Insulinresistenz, die zwar als Altersdiabetis bezeichnet wird, aber vermehrt auch jüngere Menschen trifft. Man behandelt sie mit Insulingaben.
Beim seltenerenTyp I handelt es sich um einen gestörten Immunprozess, der die Bauchspeicheldrüse zerstört. Diese Krankheit tritt sehr häufig bei Kindern und Jugendlichen auf. Auch hier behandelt man mit Insulin, da die angegriffene Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist dieses Hormon zu produzieren.
Natürlich wirft die Diagnose Diabetis bei jedem Patienten die Frage auf, was muss sich ändern und vor allem, worauf muss ich verzichten. Grundsätzlich ist mit Diabetis ein normales Leben möglich, die Kalkulation der sogenannten Broteinheiten in Zusammenhang mit der Insulindosierung sowie das regelmäßige Messen des Blutzuckerspiegels wird man schnell lernen. Wichtig ist eigentlich nur, dass man immer eine Extraration Insulin dabei hat und das Umfeld für den Notfall informiert ist.
Altersheime für Junkies
Wie in jeder Gesellschafts- und Altersschicht ist es auch bei Rentner so, dass gut 10 Prozent der Bürger vom Alkohol abhängig sind. Die Heime und deren Personal sind dementsprechend darauf aufgestellt. Mittlerweile kommt aber nun auch eine andere Gesellschaftsgruppe, die Drogenabhängigen ins Rentenalter.
Darum wird nun von Experten auch für die alten Junkies eine spezielle Form der Pflege gefordert. Auch vor dem Hintergrund, dass sich die Zahl dieser Menschen in den nächsten Jahren wahrscheinlich verdoppeln werde. Das verlange bei den Einrichtungen jedoch eine ganz spezielle Form der Pflege für diese Personen und stellt eine besondere Herausforderung hinsichtlich der Anforderungen an die Heime dar.
Das Pflegepersonal muss über ausführliche Kenntnisse über Medikamente und deren Neben- bzw. Wechselwirkungen haben – besonders im Bezug auf die Ersatzstoffe von Drogen. Darüber hinaus ist spezielles psychiatrisches Wissen nötig. Drogenabhängige sind vor allem in diesem Bereich äußerst empfindlich und schwierig.
Krankheitsbilder: Krankheiten an Haut, Haaren und Nägeln
Die Haut ist bei den Menschen das größte Sinnesorgan. Mit fast 2 Quadratmetern ist das schon ein sehr großes Organ und bedarf daher besonderer Aufmerksamkeit. Eine der häufigsten Krankheiten der Haut sind Allergien. Aber es können auch Tumore an der Haut entstehen. Jede Hautkrankheit bedarf eine Behandlung durch einen Arzt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Karnkheitsbilder Altenpflege: Schlaganfall
Schlaganfall davon haben wir alle schon einmal gehört, aber worum geht es dabei genau?
Definition:
Schlaganfall auch Apoplexie genannt, was aus dem griechischen kommt und soviel heißt wie schlage nieder, dabei wird das Gehirn nicht mit genug Sauerstoff versorgt und es kommt zu einer Verstopfung. Hauptursache hierfür ist die verstopfte Hirnaterie durch ein Blutgerinnsel. Diesen Beitrag weiterlesen »
Inkontinenz: Wenn die Blase das Sagen hat
Blasenschwäche ist betroffenen Frauen oft sehr unangenehm. In Deutschland gibt es bereits über vier Millionen Frauen die an einer sogenannten Harninkontinenz leiden, wird die Krankheit kaum kommuniziert. Beim gestrigen Patientenforum des Evangelischen Krankenhauses Johannisstift haben Frauenarzt Dr. Wilhelm Rhein und Dr. Peter Kalvari, Chefarzt Akutgeriatrie und Frührehabilitation, das Tabuthema zum Gesprächsstoff gemacht.
Es geht bei Inkontinenz nicht nur um unkontrollierten Urinverlust oder den häufigen Gang zur Toilette. Die Folgen von Blasenschwäche reichen viel weiter: Neben Nässe, Geruch und Entzündungen sind das Unsicherheit, soziale Isolation, schlechtes Trinkverhalten, weniger Bewegung – dadurch bedingt Muskel-Abbau und eine weitere Verschlimmerung der Inkontinenz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Koliken
Zu den schmerzintensivsten Krankheiten gehören Koliken (Gallen-, Nieren-, Darm-, Bauchspeicheldrüsenkoliken).
Der Schmerz ist mit einem Herzinfarkt vergleichbar, nur anders geortet.
Koliken werden zumeist von Steinen ausgelöst, die sich in Niere und Galle bilden. Sie verlaufen
wellenförmig und bleiben längere Zeit sehr schmerzintensiv. Die Schmerzen können so intensiv
sein, dass sie einen Schock beim Patienten auslösen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Atrophie
Als Atrophie bezeichnet man den Gewebeschwund, dies kann durch Größeabnahme der Zellen oder durch Abnahme der Zellenzahl entstehen.
Ursachen :
- Bei Mangelernährung
- Stoffwechselstörung
- Infektionen physikalischer oder chemischer Natur
- Störung der Blutversorgung
- Innervationsstörung
- Hormonelle Veränderungen
- Alterserscheinung
- Druckatrophie zum Beispiel schlecht sitzende Protese oder durch einen Tumor. Diesen Beitrag weiterlesen »
Koronare Herzkrankheiten: Angina Pectoris
Definition:
Als Angina Pectorius bezeichnet man plötzlich auftretende Schmerzen hinter dem Brustbein, welche ohne jeglichen Grund auftreten. Das heißt sie können in Streßsituationen auftauchen wie auch in Ruhephasen. Man unterscheidet aber unter einer stabilen und einer instabilen Angina Pectoris. Unter einer stabilen Angina Pectoris versteht man, Beschwerden die durch Ruhephasen bzw durch Einnahme von Meidkamenten rasch wieder abklingen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Osteoporose
Definition:
Die Osteoporose oder auch im Volksmund unter Knochenschwund bekannt ist eine Erkrankung des Skeletts, dabei wird durch den Abbau der Knochensubstanz die Knochenstruktur porös. Dadurch nimmt die Festigkeit der Knochen ab und die Knochen können leichter brechen. Die Betroffenen leiden dann unter Bewegungsschmerzen . Im Enstadium dieser Krankheit kann es schon bei leichten Bewegungen zum Knochenbruch kommen, wie zum Beispiel: das Drehen im Bett. Diesen Beitrag weiterlesen »