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PostHeaderIcon Erstaunliche Studie: Demenzkranke leben zu Hause länger

Eine Studie der Wissenschaftler des Klinikums Güstrow hat erstaunliche Ergebnisse geliefert. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Demenzerkrankte zu Hause länger leben, als es in einem Pflegeheim der Fall ist. Im Durchschnitt sind es 2,2 Jahre länger, erklären die Wissenschaftler.

Über einen Zeitraum von acht Jahren haben die Forscher vom Klinikum Güstrow die Daten und die Lebenserwartung von 173 Patienten mit Alzheimer oder vaskulärer Demenz vergleichen. Dabei befand sich ein Teil der Patienten zu Hause und ein anderer Teil wurde in einem Pflegeheim betreut. 80 Prozent der an der Untersuchung teilnehmenden Kranken waren nach acht Jahren gestorben. Die Überlebenszweit in einem Pflegeheim lag dabei bei 29,2 Monaten. Bei den Patienten, die allerdings zu Hause betreut wurden, lag die Überlebenszeit bei 55,5 Monaten. Allerdings muss man bei diesen Zahlen berücksichtigen, dass zu Anfang der Studie die Pflegeheimpatienten im Durchschnitt sieben Jahre älter waren. Zudem war bei ihnen die Erkrankung weiter fortgeschritten. Die Forscher rechneten aber das Alter und die Schwere der Erkrankung in ihre Beobachtungen mit ein, sodass die Sterberate derer, die zu Hause lebten nur halb so hoch war, wie die der Pflegeheimbewohner.

Die Wissenschaftler waren laut des veröffentlichten Berichts in der „Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie“ selbst über das Ergebnis erstaunt. Sie nahmen vor der Studie an, dass Problemstellungen wie eine mangelnde Ernährung und Selbstgefährdung der erkrankten Personen zu Hause, eher zum Tode führe würde, als bei Patienten, die eine Versorgung im Pflegeheim erfahren. Wie es jedoch dazu kommt, dass Demenzkranke zu Hause eine höhere Lebenserwartung haben, muss laut den Forschern in einer gesonderten Studie festgestellt werden. Sie gehen davon aus, dass die zwischenmenschlichen Kontakte daheim eine sehr große Rolle spielen.

PostHeaderIcon Senioren brauchen weniger Schlaf

Mit zunehmendem Alter braucht der Mensch weniger Schlaf. Ältere Menschen über 65 Jahre haben im Schnitt eine dreiviertel Stunde weniger Schlaf als Jüngere. Auch ist ihr Schlaf laut einer neuen Studie weniger tief ist, dennoch fühlen sie sich die Senioren am Tage nicht müde.

In einer Studie wurden 110 gesunde Menschen aus unterschiedlichen Altersschichten untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass Senioren pro Nacht etwa 390 Minuten schlaften. Im Vergleich zu Erwachsenen mittleren Alters schlafen sie 20 Minuten weniger. Junge Erwachsene benötigt im Vergleich zu dieser Gruppe 23 Minuten mehr Schlaf.

Erstaunlich ist dabei, dass die älteren Menschen nicht nur weniger lang und tief schlafen, sondern auch ausgeschlafener sind. In einem Versuch in einem dunklen Raum, nickten die jungen Teilnehmer nach etwa 9 Minuten ein, die Älteren erst nach 14 Minuten.

PostHeaderIcon Social Web im Altersheim

Das Alten- und Pflegeheim St. Elisbeth in Netphen und die Universität Siegen arbeiten seit neuestem zusammen. Die Uni unterstützt das Heim moderne Technologien den Senioren nahe zu bringen, so wird speziell auf das sogenannte Social Networking mit Twitter und Facebook eingegangen. Es soll getestet werden, wie die Älteren mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten zurecht kommen und diese annehmen.

Heimleiter Stephan Berres erklärte zu dem Projekt: “Wir haben beim Institut für Medienforschung angefragt und um Unterstützung gebeten, weil wir unseren Bewohnern als modernes Heim auch moderne Technik anbieten wollen”. Im Heim wird ein Großbild-Monitor zur Darstellung der verschiedensten digitaler Inhalte installiert.

Das Display soll nun mit interessanten und dem Alter der Heimbewohner angemessenen Inhalt gefüllt werden. Hierzu wollen die Siegener Forscher Claudia Müller und Dr. Helmut Hauptmeier herausfinden was von Interesse für die Senioren ist. Sie führen vor Ort intensive Gespräche über den Alltag der Hausbewohner und beobachten deren Verhaltensweisen. Natürlich werden die Senioren beim Surfen im Web 2.0 durch die Wissenschaftler begleitet.

PostHeaderIcon Fit im Alter dank Spielekonsolen!

In einer Studie des Diakonischen Werks Bayern und der Uniklinik Erlangen wurde festgestellt, dass Senioren dank regelmäßigen Trainings mit Spielkonsolen ihre geistige und körperliche Fitness schulen können. Im fränkischen Hof wurden drei Monate lang Bewohner von Altenheimen begleitet, dabei trainierten sie regelmäßig Tennis, Dart und Bowling an einer Spielkonsole. Erstaunlicherweise verbesserten sich dabei Fähigkeiten wie Wahrnehmung und Erinnerung.

Was viele Eltern schier in die Verzweiflung mit ihren Sprösslingen treibt, indem diese sich stundenlang scheinbar sinnlos in virtuellen Welten bewegen, scheint nun doch auch etwas positives zu haben. Wer hätte das gedacht. Spielen Oma und Opa in Zukunft gemeinsam mit den Enkeln nur noch mit den Konsolen? Ein mögliches Szenario scheint dies nun jedenfalls zu sein.

Warum dieses Ergebnis zustande gekommen ist, sehen die Wissenschaftler in den Besonderheiten des Spielgeräts. Die Steuerungsfunktionen der Spiele werden nicht nur mit einem Finger ausgeführt, sondern mit dem ganzen Körper. So werden beim Tennis virtuelle Bälle gespielt  oder beim Bowling imaginäre Kugeln zu einem Strike verwandelt. Dadurch werden Koordination und der Bewegungsapparat geschult.